Diagnostizieren, formale Methode
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Diagnostizieren bedarf umfassender Kenntnisse

Man lernt was man tut, geistig wie handwerklich. Nur beim Tun zeigt sich augenblicklich was man kann und ebenso was man
nicht kann; weil entweder das erforderliche Grundlagenwissen, Systemwissen oder Wissen bezüglich Leistungsmessungen oder Messprozeduren nicht vorhanden ist, die Problematik nicht
verstanden wird, man nicht über das erforderliche Methodenwissen und Erfahrungswissen verfügt, oder je nach Situation der Intellekt oder die handwerklichen Fähigkeiten und
Fertigkeiten nicht ausreichen. Mit dem Tun verbunden ist somit immer auch ein Erkennen des Fähigkeitsbedarfs und damit gegebenenfalls ein mögliches Delta - an was mangelt es mir:
was kann ich nicht, was weiss ich nicht, was verstehe ich nicht? Nur beim Tun wird einem bewusst was noch zu lernen oder zu üben ist, damit man das Problem lösen und den Auftrag
erfüllen kann. Schon Konfuzius 551 v. Chr. bis 479 v. Chr. hat in seinen Weisheiten und Sprüchen die Wichtigkeit des Tuns erkannt: „Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige
es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es herausfinden und verstehen“.
Fehlersuche ist äusserst anspruchsvoll, wenn der Fehler in vernünftiger Zeit gefunden wird ist diese Tätigkeit jedoch sehr befriedigend. Und übrigens … der Begriff „Diagnose“ ist ein zusammengesetztes Wort und stammt wie die meisten unserer Fremdwörter vom Griechischen, -> „Dia“ die Bezeichnung für „Durch“, -> „Gnosis“ die Bezeichnung für „Erkenntnis“ - somit „Diagnose“ -> „Durch Erkenntnis“.
Anmerkung zur Concept Map zum Begriff Methodenwissen:
Die aufgeführte Methode Versuch und Irrtum wird auch als heuristische Methode bezeichnet (das Adjektiv stammt ab vom griechischen Wort „heuriskein“ -> „entdecken“). Es ist eine Vorgehensweise, bei denen ein Ergebnis erlangt wird, ohne dass vorher eine Hypothese formuliert wurde oder ohne einen Beweis, dass die Hypothese auch wirklich zutrifft. Dabei kommt es meist auf Intuition beziehungsweise auf Ausprobieren an.
Fehlersuche ist äusserst anspruchsvoll, wenn der Fehler in vernünftiger Zeit gefunden wird ist diese Tätigkeit jedoch sehr befriedigend. Und übrigens … der Begriff „Diagnose“ ist ein zusammengesetztes Wort und stammt wie die meisten unserer Fremdwörter vom Griechischen, -> „Dia“ die Bezeichnung für „Durch“, -> „Gnosis“ die Bezeichnung für „Erkenntnis“ - somit „Diagnose“ -> „Durch Erkenntnis“.
Anmerkung zur Concept Map zum Begriff Methodenwissen:
Die aufgeführte Methode Versuch und Irrtum wird auch als heuristische Methode bezeichnet (das Adjektiv stammt ab vom griechischen Wort „heuriskein“ -> „entdecken“). Es ist eine Vorgehensweise, bei denen ein Ergebnis erlangt wird, ohne dass vorher eine Hypothese formuliert wurde oder ohne einen Beweis, dass die Hypothese auch wirklich zutrifft. Dabei kommt es meist auf Intuition beziehungsweise auf Ausprobieren an.