Herkunft und Entwicklung der Unteroffiziere,
eine persönliche Gesamtschau
Autor des Kapitels 2, Seiten 24 bis 66
(Hinweis "Klick")

„Unteroffiziere sind der Kitt, der eine Armee zusammenhält“ (Napoléon Bonaparte, 1769-1821)
Unverzichtbare Stütze, innere Kraft, Stärke, Mut und Geradlinigkeit sind die Synonyme für Rückgrat (und nicht lediglich Gerippe und Nervenverbindungen vom Kopf zu den Gliedmassen).

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Unteroffiziere 1
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Es gibt keine Unterschiede in der Wertschätzung von Armeeangehörigen, das Logo hier fokussiert jedoch auf die Unteroffiziere. Es gibt kein höheres Kader, es gibt kein unteres Kader, es gibt lediglich ein Kader. Die Ausbildung und damit die Kompetenz (festgelegt in der jeweiligen Gradstufe) entscheidet im Regelfall, wer welche Führungs- und Ausbildungsarbeit übernehmen soll. Militärische Führung und Ausbildung ist immer eine Gemeinschaftsleistung von Offizieren, Unteroffizieren, Gefreiten und stellvertretenden Soldaten, und zusammen mit der zu führenden Mannschaft bilden wir ein grosses und starkes Team - unsere Schweizer Armee. Die Gruppenführer sind die Gefechtstechniker und Techniker sowie die vordersten Chefs, Ausbilder und Betreuer der Soldaten - und der Zugführer Stellvertreter ist zudem noch der Berater des Zugführers. Sie führen alle in der Drei-Meter Zone auf Augenhöhe von Angesicht zu Angesicht, und sie erfüllen ihre Aufgaben dort, wo die Schuhsohlen den Boden berühren, dort wo Halt entsteht, dort wo umgesetzt wird, dort wo Veränderung zwingend wird. Für alle Offiziere, Unteroffiziere, Gefreite und Soldaten (in Kaderfunktion) steht der Auftrag an erster Stelle - die Mannschaft immer - nur dann ist unsere Armee stark und kann erfüllen.
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