„Unteroffiziere sind der Kitt, der eine Armee zusammenhält“

(Napoléon Bonaparte, 1769-1821)

Unverzichtbare Stütze, innere Kraft, Stärke, Mut und Geradlinigkeit sind die Synonyme für Rückgrat.
(Nicht lediglich Gerippe und Nervenverbindungen vom Kopf bis zu den Gliedmassen).

 <br>Mit der Armeereform 95 wurden die Verantwortungsbereiche für die militärische Ausbildung neu abgegrenzt. Offiziere bilden seitdem Offiziere aus - und Unteroffiziere bilden Unteroffiziere und Angehörige der Mannschaft aus. Berufs-Stabsunteroffiziere (Stabs- Haupt- und Chefadjutanten) sind seither auch zuständig für die Führungsausbildung der Unteroffiziere. Das Logo verdeutlicht was erwartet werden darf. Unsere Unteroffiziere werden mit diesem fortschrittlichen Ansatz besser ausgebildet und zudem auch aufgewertet. Die heutige hybride Kriegsführung verlangt mehr denn je nach dezentralisierter Entscheidungskompetenz, im militärischen Jargon bezeichnet als Führung mit Auftragstaktik. Das bedeutet Teams und Gruppen können selbst beurteilen und entscheiden wie sie den erhaltenen Auftrag erfüllen wollen - und das ist letztlich nur möglich mit einem erstklassigen Unteroffizierskorps. Die folgenden Merkmale dürften für diese herausfordernde Stellung deshalb auch weiterhin Bestand haben: - physisch und psychisch robust - Vorbild und Beispiel - emphatischer Führer und Coach - überzeugender Ausbilder und Erzieher - hohes fachliches Wissen und Können - eigenständig, initiativ, teamfähig und loyal - verantwortungsbewusst, redlich und integer - neugierig, lernfähig und anpassungsfähig.
Rueckgrat der Armee 1
Herkunft und Entwicklung der Unteroffiziere,
eine persönliche Gesamtschau
Autor des Kapitels 2, Seiten 24 bis 66
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Mit der Armeereform 95 wurden die Verantwortungsbereiche für die militärische Ausbildung neu abgegrenzt. Offiziere bilden seitdem Offiziere aus - und Unteroffiziere bilden Unteroffiziere und Angehörige der Mannschaft aus. Berufs-Stabsunteroffiziere (Stabs- Haupt- und Chefadjutanten) sind seither auch zuständig für die Führungsausbildung der Unteroffiziere. Das Logo verdeutlicht was erwartet werden darf. Unsere Unteroffiziere werden mit diesem fortschrittlichen Ansatz besser ausgebildet und zudem auch aufgewertet. Die heutige hybride Kriegsführung verlangt mehr denn je nach dezentralisierter Entscheidungskompetenz, im militärischen Jargon bezeichnet als Führung mit Auftragstaktik. Das bedeutet Teams und Gruppen können selbst beurteilen und entscheiden wie sie den erhaltenen Auftrag erfüllen wollen - und das ist letztlich nur möglich mit einem erstklassigen Unteroffizierskorps.

Die folgenden Merkmale dürften für diese herausfordernde Stellung deshalb auch weiterhin Bestand haben:

- physisch und psychisch robust
- Vorbild und Beispiel
- emphatischer Führer und Coach
- überzeugender Ausbilder und Erzieher
- hohes fachliches Wissen und Können
- eigenständig, initiativ, teamfähig und loyal
- verantwortungsbewusst, redlich und integer
- neugierig, lernfähig und anpassungsfähig.
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Es gibt keine Unterschiede in der Wertschätzung von Armeeangehörigen, das Logo hier fokussiert jedoch auf die Unteroffiziere. Es gibt kein höheres Kader, es gibt kein unteres Kader, es gibt lediglich ein Kader. Die Ausbildung und damit die Kompetenz (festgelegt in der jeweiligen Gradstufe) entscheidet im Regelfall, wer welche Führungs- und Ausbildungsarbeit übernehmen soll. Militärische Führung und Ausbildung ist immer eine Gemeinschaftsleistung von Offizieren, Unteroffizieren, Gefreiten und stellvertretenden Soldaten, und zusammen mit der zu führenden Mannschaft bilden wir ein grosses und starkes Team - unsere Schweizer Armee. Die Gruppenführer sind die Gefechtstechniker und Techniker sowie die vordersten Chefs, Ausbilder und Betreuer der Soldaten - und der Zugführer Stellvertreter ist zudem noch der Berater des Zugführers. Sie führen alle in der Drei-Meter Zone auf Augenhöhe von Angesicht zu Angesicht, und sie erfüllen ihre Aufgaben dort, wo die Schuhsohlen den Boden berühren, dort wo Halt entsteht, dort wo umgesetzt wird, dort wo Veränderung zwingend wird. Für alle Offiziere, Unteroffiziere, Gefreite und Soldaten (in Kaderfunktion) steht der Auftrag an erster Stelle - die Mannschaft immer - nur dann ist unsere Armee stark und kann erfüllen.
 <br>Si vis pacem para bellum: Ist ein Sprichwort, übersetzt lateinisch-deutsch: „Wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg vor“. (Quintessenz aus der 7. Philippischen Rede von Marcus Tullius Cicero, gehalten im Jahre 43 vor Christus). Diplomatie: Kunst der Verhandlung durch Druck, Ausweichen, Nachgeben, Kooperation und Kompromiss möglichst eine Win-Win-Situation zu erreichen. Dissuasion: Abhaltung, Abschreckung durch hohe und überzeugende Verteidigungsfähigkeit. Neutralität: Enthaltung von der Teilnahme am bewaffneten Konflikt und Unparteilichkeit im Verhalten gegenüber beiden Kriegführenden. Neutralität alleine ist jedoch keine Sicherheitsgarantie. Wehrwille: Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, das Land bis zum letzten Atemzug zu verteidigen.
Si vis pacem para bellum:
Ist ein Sprichwort, übersetzt lateinisch-deutsch: „Wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg vor“. (Quintessenz aus der 7. Philippischen Rede von Marcus Tullius Cicero, gehalten im Jahre 43 vor Christus).

Diplomatie:
Kunst der Verhandlung durch Druck, Ausweichen, Nachgeben, Kooperation und Kompromiss möglichst eine Win-Win-Situation zu erreichen.

Dissuasion:
Abhaltung, Abschreckung durch hohe und überzeugende Verteidigungsfähigkeit.

Neutralität:
Enthaltung von der Teilnahme am bewaffneten Konflikt und Unparteilichkeit im Verhalten gegenüber beiden Kriegführenden. Neutralität alleine ist jedoch keine Sicherheitsgarantie.

Wehrwille:
Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, das Land bis zum letzten Atemzug zu verteidigen.
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